• Monatsinformation September 2022

    Der Bundesfinanzhof hatte bzgl. des Vorsteuerabzugs aus der Errichtung einer Photovoltaikanlage über die Zuordnung einer Photovoltaikanlage zum Unternehmensvermögen zu entscheiden.

    Und weiter entschied der Bundesfinanzhof, dass ein Erbe nicht die Erbschaftsteuerbefreiung für ein Familienheim verliert, wenn ihm die eigene Nutzung des Familienheims aus gesundheitlichen Gründen unmöglich oder unzumutbar ist.

    Lesen Sie hier die gesamten Monatsinformationen:

    PDF zum Download: G+M Monatsinformationen September 2022

  • Vorbereitungen für den hessischen Gründungspreis bei G+M

    Bei uns trafen sich das “Who is Who” der Gründerszene sowie verschiedene Mentoren zum “Halbfinaltraining” des hessischen Gründungspreises.

    Lesen Sie hier den Presseartikel:

    https://osthessen-news.de/n11706274/drei-fuldaer-start-ups-im-halbfinale-des-hessischen-gruenderpreises.html

  • Monatsinformation August 2022

    Nach einer weiteren Entscheidung des Bundesfinanzhofs setzen sog. regelmäßig wiederkehrende Einnahmen und Ausgaben voraus, dass sie kurze Zeit vor Beginn bzw. kurze Zeit nach Ende des Kalenderjahres ihrer wirtschaftlichen Zugehörigkeit nicht nur gezahlt, sondern auch fällig geworden sind.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie kann für das häusliche Arbeitszimmer auch eine andere Abzugsregelung mit Pauschalbeträgen geltend gemacht werden. Dabei besteht nicht die Voraussetzung, dass kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Wegen der Verhinderung der Ansteckungsgefahr an Corona kann der Arbeitgeber die sog. Homeoffice-Pflicht anordnen bzw. sie selbst in Anspruch nehmen.

    Zudem entschied das Finanzgericht Münster, dass ein Vorsteuerabzug aus von der Steuerfahndung festgestellten Schwarzeinkäufen nicht möglich ist, wenn keine entsprechenden Rechnungen vorliegen.

    Lesen Sie hier die gesamten Monatsinformationen:

    PDF zum Download: G+M Monatsinformationen August 2022

  • Monatsinformation Juli 2022

    Der Bundesrat hat am 10.06.2022 zahlreichen steuerrechtlichen Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise zugestimmt, die der Bundestag am 19.05. beschlossen hatte und die durch den Finanzausschuss in einigen wesentlichen Punkten verändert wurden. Mit dem Vierten Corona-Steuerhilfegesetz sollen erweiterte Abschreibungsmöglichkeiten für Firmen, die verlängerte Homeoffice-Pauschale für Arbeitnehmer bis Dezember 2022 und Vorschriften zur steuerfreien Auszahlung eines Pflege-Bonus in Kraft treten.

    Das Finanzgericht Nürnberg entschied, dass eine Dachreparatur nicht im Zusammenhang mit dem Betrieb einer Photovoltaikanlage steht und daher keine Vorsteuerverrechnung stattfinden kann. Das Finanzgericht Niedersachsen entschied zur Umsatzsteuerpflicht bei Lieferungen von PV-Strom.

    Das Finanzgericht Münster versagt generell die Steuerfreiheit für Energielieferungen, die im Zusammenhang mit steuerfreien Wohnungsvermietungen erfolgen. Die Nichtabführung einzubehaltender und anzumeldender Lohnsteuer zu den gesetzlichen Fälligkeitszeitpunkten begründet laut einem Urteil des Bundesfinanzhofs regelmäßig eine zumindest grob fahrlässige Verletzung der Pflichten des Geschäftsführers einer GmbH. Das gilt auch im Fall der nachträglichen Pauschalierung der Lohnsteuer.

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    PDF zum Download: G+M Monatsinformationen Juli 2022

  • Monatsinformation Juni 2022

    Wer nach dem 01.01.2021 Computer, technische Ausstattung oder Software für Arbeit oder Studium angeschafft hat, kann die Kosten dafür nach einem aktuellen Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 22.02.2022 gleich im ersten Jahr in voller Höhe steuermindernd geltend machen.

    Der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende kann auch im Trennungsjahr zeitanteilig gewährt werden, wenn die Ehegatten nicht gemeinsam zur Einkommensteuer veranlagt werden. Zudem darf der jeweilige Ehegatte nicht in einer Haushaltsgemeinschaft mit einer anderen volljährigen Person leben. So entschied der Bundesfinanzhof.

    Außerdem entschied der Bundesfinanzhof entgegen seiner bisherigen Rechtsprechung, dass Sportvereine sich gegenüber einer aus dem nationalen Recht folgenden Umsatzsteuerpflicht nicht auf eine allgemeine, aus der Mehrwertsteuersystemrichtlinie abgeleitete Steuerfreiheit berufen können. Die Entscheidung betrifft unmittelbar nur Leistungen, die Sportvereine gegen gesonderte Vergütung erbringen. Sie ist aber für die Umsatzbesteuerung im Sportbereich von grundsätzlicher Bedeutung.

    Lesen Sie hier die gesamten Monatsinformationen:

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  • Energiepauschale

    Anspruch auf die Energiepauschale haben alle unbeschränkt Einkommensteuerpflichtige, die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Einkünfte aus Gewerbebetrieb, Einkünfte aus selbständiger Arbeit oder Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit erzielen. Die Höhe der Energiepauschale beträgt 300 EUR. Der Anspruch auf die Energiepauschale entsteht am 01.09.2022.

    Die wichtigsten Informationen im Überblick:

    • Für Arbeitgeber / Arbeitnehmer:
      • Arbeitnehmer erhalten die Energiepauschale vom Arbeitgeber ausgezahlt, wenn sie am 01.09.2022 in einem Dienstverhältnis stehen und in eine der Lohnsteuerklassen 1 bis 5 eingereiht sind. In Fällen von geringfügiger Beschäftigung muss es sich um das erste Dienstverhältnis handeln.
      • Der Arbeitgeber hat die Energiepauschale im September 2022 an die Arbeitnehmer auszuzahlen.
      • Hierfür behält der Arbeitgeber die Energiepauschale gesondert von dem Gesamtbetrag der an das Finanzamt abzuführende Lohnsteuer ein.
      • Die Energiepauschale ist eine steuerpflichtige Einnahme i. S. v. § 19 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EStG.
      • Sie soll nicht sozialversicherungspflichtig sein (die Regelung hierzu ist jedoch noch umzusetzen).

    • Für Steuerpflichtige mit Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit:
      • Die Energiepauschale wird im Rahmen der Steuerveranlagung für den Veranlagungszeitraum 2022 festgesetzt.
      • Wenn eine Einkommensteuervorauszahlung für den 10.09.2022 festgesetzt ist, ist diese Zahlung um 300 EUR zu vermindern, jedoch höchsten auf 0 EUR. (Minderung erfolgt durch Allgemeinverfügung oder geänderten Vorauszahlungs-Bescheid).
      • Die Energiepauschale ist als Einnahme nach § 22 Nr. 3 EStG zu behandeln.

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